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Schwimmende Windparkplattformen für mehr Offshore-Leistung

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Das norwegische Unternehmen Hexicon plant, eine über 20.000 Tonnen schwere, schwimmende Plattform zu Wasser zu lassen. Sie besteht aus sechs mit massiven Streben verbundenen Knotenpunkten, auf denen über 30 Windenergieanlagen installiert werden sollen. Die Plattform hat einen Durchmesser von annähernd 500 Meter.

Weitere Windkraftplattformen und Anlagen sind an der Nordküste geplant

Damit sie nicht unkontrolliert über das Meer treibt, wird sie an im Meeresboden verankerten Beton- oder Granitpfeilern befestigt. Sieben Plattformprojekte sollen in Japan umgesetzt werden, wovon eine Anlage bereits zu Wasser gelassen wurde. Eine weitere, zwei Megawatt leistende Windkraftplattform soll 2013 folgen. Geplant ist außerdem eine schwimmende 1,5 Megawatt-Anlage vor der spanischen Nordküste. „Das Potenzial durch die vorhandene Meeresoberfläche ist praktisch unendlich. Es ist um ein Vielfaches größer als der globale Energiebedarf”, so John Olav Tande vom norwegischen Energy Research Centre.

Ertrag von etwa 8000 Terawattstunden in Europa möglich

So liegen etwa 60 Prozent der US-amerikanischen Windkraft-Ressourcen jenseits der Küsten über mindestens 100 Meter Wassertiefe. In diesen weiter entfernten und stark umwehten Regionen ließe sich ein dreifach höheres Potenzial nutzen, als in den 50 Meter tiefen Flachwasserzonen. Jährlich wäre allein in Europa ein Ertrag von etwa 8000 Terawattstunden möglich. Dies ist mehr als das doppelte des Jahresstromverbrauchs der Europäischen Union, der 2010 knapp 3500 Terawattstunden betrug.

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