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Trotz schwieriger Branchensituation: Vestas-Werk in Brandenburg optimistisch

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Die Windenergiebranche hat derzeit mit Überkapazitäten und sinkenden Anlagenpreisen zu kämpfen. Davon betroffen ist ebenfalls der weltgrößte Windanlagenhersteller Vestas. Ein umfassendes Sparprogramm soll die finanzielle Lage stabilisieren, in dessen Rahmen noch in diesem Jahr etwa zehn Prozent der 23.000 Arbeitsplätze weltweit gestrichen werden.

Viele Windenergieanlagen stehen in Brandenburg

Das Vestas-Windflügelwerk im brandenburgischen Lauchhammer bleibt jedoch vom Stellenabbau verschont. Über 3000 Windenergieanlagen, davon viele von Vestas, verrichten ihre Dienste in Brandenburg. Nach Niedersachsen rangiert das Bundesland auf dem zweiten Platz, gefolgt von Sachsen-Anhalt. Die rot-rote Landesregierung in Potsdam verfolgt das Ziel, bis 2030 die Hälfte des Anteils der erneuerbaren Energien aus Windkraft erzeugen zu lassen. Daher sind die Auftragsbücher im Standort Lauchhammer gut gefüllt, so der Geschäftsführer der Vestas Blades Deutschland GmbH, Frank Weise. So beträgt das Auftragsvolumen des Konzerns zehn Milliarden Euro. „Ein großer Teil davon entfällt auf die moderne Anlage vom Typ V112, für die wir in Lauchhammer als einziges Vestas-Werk in Deutschland die Flügel herstellen”, so Weise.

Keine Angst vor chinesische Anbietern

Die chinesische Konkurrenz lässt den Geschäftsführer indes kalt. „Angst vor den chinesischen Anbietern haben wir nicht. Wir zahlen in Lauchhammer zwar höhere Löhne als sie, brauchen aber viel weniger Arbeitsstunden pro Anlage.” Im vergangenen Jahr ließ Vestas das Werk in der Lausitz für die Herstellung der 55 Meter langen V112-Rotorblätter für 70 Millionen Euro umbauen. Im Mai 2002 startete man dort mit der Produktion von 39 Meter langen Rotorblätter.

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